Eine elektrische Raubkatze - Den Trend souverän gemeistert | Der Jaguar I-Pace

Er sieht immer noch wie ein Jaguar aus, besticht jedoch mit der Kombination aus den Ideen des Jaguar Chefdesigners Ian Callum gepaart mit den typischen Merkmalen eines SUVs. Womit der I-Pace verführt, ist Luxus. Der Innenraum ist breit und luftig, aus zeitgenössischen Materialien, mit einem ergonomischen Layout und Bedienelementen, die übersichtlich und verständlich sind. Der Luxusquotient passt zur Marke Jaguar, ein Mix aus Materialien und Design, die ein wunderbares Gefühl vermitteln.

Hochleistung wird nach wie vor als antithetisch zu hoher Effizienz angesehen und ist daher noch nicht mit Elektroautos in Verbindung gebracht worden. Noch weniger, dass sie zum Offroad-Bereich gehören könnten. Diese Technik jedoch begeistert. Dank einer Vielzahl von elektronischen Traktionshilfen und zwei Motoren, jeweils für Vorder- und Hinterräder, ist der I-Pace in der Lage, jedes seiner 400 PS und 696 Nm Drehmoment zu nutzen, um seine über 2200 Kilo in Bewegung zu halten. Der I-Pace schafft es in nur 4,8 Sekunden von Null auf 100 km/h und er fühlt sich, dank der charakteristischen schnellen Umsetzung aller verfügbaren Leistungen aus dem Stillstand, noch schneller an.

Das sportliche Fahrverhalten und die sehr gute Kurvenlage verdankt er sicher auch der Verankerungswirkung einer über 600 Kilo schweren Batterie, die sich unter dem Boden des Fahrzeugs befindet und mit der der I-Pace 470 km mit einer einzigen Ladung zurücklegt. Der Fahrer kann zwischen einem normalen Gas- und Bremspedalgefühl und dem One-Paddle-Driving wählen, der das Fahrzeug verlangsamt, ohne dass der Fahrer das Bremspedal berühren muss, wobei die zurückgewonnene Energie zurück auf die Batterie geleitet wird. Der I-Pace strahlt über einen zuschaltbaren Sound-Imitator ein ausgeprägt surrendes Geräusch in die Fahrgastkabine aus, das vermutlich für Menschen gedacht ist, die sich mit Stille nicht wohl fühlen. Aber ist die Stille des elektrischen Fahrens nicht einer der coolsten Aspekte? Besonders attraktiv sind einige konstruktive Details, beginnend mit dem Kühlergrill, der die Luft durch einen Dunstabzug in der Mitte der Motorhaube nach oben und über das Auto leitet. Während diese Luft zurückfließt, tritt sie unter einen Heckspoiler, was die Heckscheibe so sauber hält, dass kein Heckscheibenwischer erforderlich ist.

Durchdacht ist auch, wie die Surround-View-Kameras des I-Pace ihn in Echtzeit auf dem mittleren Bildschirm zeigen, als ob ein Vogel etwa 10 Meter über dem Auto schwebe und eine Kamera hielte.

Es ist somit kein Wunder, dass der elektrische Performance-SUV Jaguar bei der Wahl zum „German Car of the Year“ den Sieg errungen hat.


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